WorkshopSmarter mit Daten. Besser mit KI.

KI-Services KI-Entwicklung

KI-Entwicklung für Unternehmen: Vom fertigen Tool bis zur maßgeschneiderten Lösung

Nicht jedes KI-Projekt braucht eine Eigenentwicklung. Wir zeigen Ihnen den pragmatischen Weg in sechs Stufen – von bestehenden AI Services und No-Code-Automatisierung über Wissensbasen und KI-Agenten bis zu eigenen Modellen, eigenen Anwendungen und dem Unternehmens-OS.

01Warum

Warum ein Stufenmodell für KI-Entwicklung?

Der Weg zur passenden KI-Lösung muss nicht über eine aufwendige Eigenentwicklung führen. Unser 6-Stufen-Modell setzt den richtigen Hebel an: so schlank wie möglich, so individuell wie nötig.

Erst wenn eine Stufe nicht ausreicht, gehen wir eine weiter – das spart Budget und bringt schneller Ergebnisse. Die Stufen bauen aufeinander auf: Agenten (Level 4) greifen auf die Wissensbasis (Level 3) zu, eine eigene Anwendung (Level 6) bündelt Agenten und Prognosemodelle (Level 5) – und aus diesen Bausteinen wächst Schritt für Schritt das Unternehmens-OS.

02Sechs Level

Die sechs Level der KI-Entwicklung

Level

01

AI Services – Bestehende KI-Tools evaluieren und einsetzen

Bevor wir entwickeln, prüfen wir, ob ein marktreifes Tool Ihren Anwendungsfall bereits löst – vom allgemeinen KI-Agenten bis zur spezialisierten SaaS-Lösung.

Unser Vorgehen auf Level 1

Wir gleichen Ihren Use Case mit verfügbaren Tools ab und bewerten Funktion, Datenschutz, Kosten und den Anschluss an Ihre IT. Oft reicht ein gut konfiguriertes Tool mit gezielten Prompts – die Lösung läuft dann innerhalb weniger Tage. Für Wissensagenten auf Ihren eigenen Dokumenten setzen wir auf offene, selbst gehostete RAG-Plattformen; die Anbindung Ihrer Quellen ist Arbeit auf Level 3.

Reicht kein bestehendes Tool, gehen wir eine Stufe weiter.

AI Services · Tool-Matching

Level

02

Low & No Code – Automatisierung ohne klassische Entwicklung

Passt kein fertiges Tool, bauen wir Workflows auf Automatisierungsplattformen: n8n, Make.com, Power Automate, Power Apps oder Azure Logic Apps – ohne klassische Softwareentwicklung.

Unser Vorgehen auf Level 2

Wir verbinden bestehende Systeme, APIs und KI-Modelle zu Automatisierungen – mit kurzen Entwicklungszyklen und geringem Anfangsaufwand. Die Plattform wählen wir nach IT-Umfeld, Lizenzlage und Governance; Azure Logic Apps dann, wenn die Lösung in eine bestehende Azure-Landschaft mit eigener Deployment-Pipeline gehört.

Die Grenze: Sobald Flows viele Sonderfälle, eigene Datenhaltung oder echte Testbarkeit brauchen, wird Low-Code teurer als Code. Soll der Ablauf nicht mehr fest verdrahtet sein, sondern selbst entscheiden, welcher Schritt als Nächstes kommt, ist das ein Agent – Level 4.

Low & No Code · Workflow

Level

03

Wissensbasen & RAG – Unternehmenswissen nutzbar machen

Ihr Wissen steckt in Verträgen, Handbüchern, Wikis und Tickets. Wir machen es für KI nutzbar: als Wissensbasis, die Fragen aus Ihren Dokumenten beantwortet und die Quelle nennt.

Unser Vorgehen auf Level 3

Als Werkzeug setzen wir auf offene, selbst gehostete RAG-Plattformen wie RAGFlow – die Daten bleiben im Haus. Die eigentliche Arbeit ist die Anbindung: Dateiablagen, Wikis, Dokumentenmanagement und Fachsysteme, mit laufender Synchronisation und den Berechtigungen, die in den Quellsystemen schon gelten. Wer ein Dokument dort nicht sehen darf, bekommt es auch vom Assistenten nicht.

Die Wissensbasis ist mehr als ein Chatfenster: Sie ist das Gedächtnis, auf das Agenten auf Level 4 zugreifen. Deshalb klären wir vorab die Dokumentenlage – Struktur, Aktualität, Verantwortliche. Was schlecht aufbereitet ist, rettet kein Modell.

Wissensbasis · Abfrage

Level

04

Agentische Systeme – Vom Assistenten bis zum autonomen System

Ein Agent antwortet nicht nur, er handelt: Er versteht ein Ziel, plant die nächsten Schritte, nutzt Ihre Systeme und prüft das Ergebnis. Wir bauen Agenten in drei Ausbaustufen.

Unser Vorgehen auf Level 4

Assistent: ein Agent, eine Aufgabe – etwa Recherche, Angebotsentwurf oder die Vorqualifizierung von Anfragen. Team: mehrere spezialisierte Agenten arbeiten an einem Ziel und übergeben sich Zwischenergebnisse. Ökosystem: Agenten handeln über Systemgrenzen hinweg, mit Partnern, Lieferanten und deren Agenten.

Mit jeder Stufe wächst die Autonomie – und mit ihr die Governance. Aus „Human in the Loop“ wird „Human in Command“: Sie legen Parameter, Leitplanken und Eskalationsregeln fest, der Agent arbeitet innerhalb davon. Jede Aktion wird protokolliert, Rechte sind so eng wie möglich, kritische Schritte brauchen eine Freigabe. Zugriff auf Ihre Systeme bekommen Agenten über definierte Schnittstellen, nicht über Generalschlüssel.

Agentische Systeme · Ausführung

Level

05

Eigene Modelle & Prediction – Machine Learning auf Ihren Daten

Steckt die Antwort in Ihren Daten und kein Fremdmodell kennt sie, trainieren wir eigene Prognose- und Klassifikationsmodelle – von der Datengrundlage über die Evaluation bis zum laufenden Betrieb.

Unser Vorgehen auf Level 5

Typische Anwendungen: Absatz- und Bedarfsprognosen, Ausfall- und Wartungsvorhersagen, Preis- und Kapazitätsmodelle, Qualitätsprüfung über Bilddaten. Je nach Fall reicht Gradient Boosting auf strukturierten Daten, oder es braucht ein neuronales Netz oder das Fine-Tuning eines vortrainierten Modells. Lohnend wird die Stufe auch bei hohem Inferenzvolumen, Latenz im Millisekundenbereich, Offline-Betrieb oder Erklärbarkeitspflichten.

Wir starten mit der Datenlage, nicht mit dem Modell: Welche Daten liegen in welcher Qualität über welchen Zeitraum vor, was ist gelabelt? Das entscheidet häufiger über das Projekt als der Algorithmus. Und jedes Modell muss messbar besser sein als die einfachste Alternative – sonst wird es nicht gebaut.

Ein eigenes Modell ist ein Betriebsgegenstand, kein Projekt mit Enddatum: Datenverteilungen verschieben sich, Modellgüte lässt nach. Monitoring, Schwellwerte und Retraining gehören deshalb von Anfang an dazu; bei Modellen, die Personen betreffen, auch Datenqualitätsnachweise und menschliche Aufsicht nach dem EU AI Act. Modell und Trainingspipeline gehören Ihnen.

Eigene Modelle · Evaluation

Level

06

Eigene Anwendungen & Unternehmens-OS – Software mit KI im Kern

Reichen Plattformen nicht, entwickeln wir eine eigene Anwendung – Oberfläche, Backend, Datenmodell und Betrieb. Perspektivisch wächst daraus das Unternehmens-OS: eine Plattform, auf der Daten, Agenten und Anwendungen zusammenlaufen.

Unser Vorgehen auf Level 6

Wir bauen Software: eine Weboberfläche für Ihre Nutzer, ein Backend mit Ihrer Fachlogik, ein eigenes Datenmodell und die Anbindung an Ihre Systeme. Wissensbasis, Agenten und eigene Modelle sind darin Teil der Fachlogik, kein aufgesetztes Feature. Typische Gründe: externe Nutzer oder Kunden, Rechte, Mandantentrennung oder Revisionssicherheit, ein Prozess, der Ihr Alleinstellungsmerkmal ist – oder Plattformlizenzen, die ab einer gewissen Größe teurer sind als Entwicklung.

Das Unternehmens-OS entsteht nicht in einem Projekt, sondern Schicht für Schicht: ein Datenkern als verlässliche Quelle, Sicherheit für jede KI-Interaktion, Governance mit Regeln und Audit-Trails, eine Agentenschicht, eine Oberfläche für Menschen – Sprache, Dashboards, Hinweise – und Schnittstellen nach außen zu Partnern und deren Agenten. KI skaliert nicht durch Tools, sondern durch Architektur.

Geliefert wird mehr als Code: Deployment, Monitoring, Authentifizierung, Datenschutzkonzept und Dokumentation. Der Quellcode gehört Ihnen.

Anwendungen & Unternehmens-OS · Schichten

03Daten

Die Basis jeder Stufe: Ihre Daten

Ob Wissensbasis, Agent oder Prognosemodell – die Qualität des Ergebnisses hängt an der Datenbasis, nicht am Modell. Deshalb gehört die Arbeit an Struktur, Aufbereitung und Verantwortlichkeiten ab Level 3 zu jedem Projekt. Sie entscheidet häufiger über den Erfolg als die Wahl der Technologie.

01Modellierung & Struktur

Ein Datenmodell, das trägt

Welche Objekte gibt es, wie hängen sie zusammen, welche Schlüssel verbinden sie? Wir modellieren Ihre Fachdaten so, dass Agenten, Modelle und Anwendungen auf derselben Struktur arbeiten – statt auf Tabellen, die sich über Jahre nebeneinander angesammelt haben. Sie ist der Datenkern des Unternehmens-OS.

02Aufbereitung & Pipelines

Aus Rohdaten wird eine Quelle

Quellen anbinden, Formate vereinheitlichen, Dubletten und Lücken bereinigen, Historie zusammenführen – als wiederholbare Pipeline, nicht als einmaliger Export. Dieselbe Aufbereitung speist die Wissensbasis mit Dokumenten und das Prognosemodell mit Trainingsdaten.

03Inventur, Qualität & Governance

Wissen, was da ist – und wer es verantwortet

Eine Dateninventur zeigt, was wo liegt, in welcher Qualität und mit welchen Rechten. Daraus entstehen Qualitätsregeln, Zugriffskonzepte und klare Verantwortlichkeiten – die Grundlage für DSGVO und für die Datenqualitätsnachweise, die der EU AI Act verlangt.

04Einstieg

Ihr Einstieg in die KI-Entwicklung

Ob Sie gerade anfangen oder schon konkrete Anwendungsfälle haben: Wir starten beim einfachsten Weg und steigern die Komplexität nur, wenn der Use Case es verlangt.

Finden Sie Ihr Level.

05FAQ

Häufige Fragen

Was kostet KI-Entwicklung für Unternehmen?

Die Kosten hängen stark vom gewählten Level ab. AI Services (Level 1) erfordern meist nur Lizenzkosten und Konfigurationsaufwand. Bei Low- und No-Code-Automatisierungen (Level 2) ist der Entwicklungsaufwand gering, dafür kommen laufende Plattform- und Lizenzkosten hinzu. Bei Wissensbasen (Level 3) liegt der Aufwand vor allem in der Anbindung Ihrer Quellen, bei Agenten (Level 4) wächst er mit Autonomie und Zahl der angebundenen Systeme. Eigene Modelle (Level 5) und eigene Anwendungen (Level 6) erfordern die höchste Investition – bei Modellen kommen Datenaufbereitung, Training und laufendes Monitoring hinzu, die von Anfang an ins Budget gehören. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem Erstgespräch, wenn Use Case und Datenlage klar sind.

Wie lange dauert es, eine KI-Lösung zu implementieren?

Level-1-Lösungen sind oft innerhalb weniger Tage einsatzbereit. No-Code-Automatisierungen (Level 2) benötigen in der Regel 2 bis 6 Wochen, Wissensbasen (Level 3) 4 bis 10 Wochen. Ein erster Agent (Level 4) ist in 6 bis 12 Wochen produktiv; Teams aus mehreren Agenten wachsen danach Schritt für Schritt. Bei eigenen Modellen (Level 5) entscheidet die Datenlage: Liegen saubere historische Daten vor, ist ein erstes produktives Prognosemodell in 6 bis 8 Wochen möglich; müssen Daten erst erhoben, bereinigt oder gelabelt werden, sind es 4 bis 6 Monate. Eigene Anwendungen (Level 6) planen wir mit 6 bis 16 Wochen bis zur produktiven Nutzung, das Unternehmens-OS in Ausbaustufen. Wir arbeiten in allen Fällen mit einem MVP-Ansatz, der früh messbare Ergebnisse liefert.

Können wir KI mit unseren eigenen Dokumenten und unserem Unternehmenswissen nutzen?

Ja – das ist einer der häufigsten Anwendungsfälle. Verträge, Handbücher, Wiki-Seiten, Projektakten: Ein Wissensagent beantwortet Fragen aus Ihren Dokumenten und nennt die Quelle. Wir setzen dafür auf offene RAG-Plattformen wie RAGFlow, selbst gehostet, sodass die Daten im Haus bleiben. Die eigentliche Arbeit liegt in der Anbindung: Wir verbinden die Plattform mit Ihren Quellen – Dateiablagen, Wikis, Dokumentenmanagement, Fachsysteme –, kümmern uns um Synchronisation und Zugriffsrechte und binden den Agenten in Ihre Systeme ein (Level 3). Vorab klären wir die Dokumentenlage: Struktur, Aktualität und wer was sehen darf. Dieselbe Wissensbasis nutzen später auch Ihre Agenten.

Welche Daten brauchen wir für ein eigenes KI-Modell?

Das hängt vom Anwendungsfall ab, aber drei Punkte gelten fast immer: Es braucht Historie (bei Prognosen mindestens zwei bis drei Jahre, um Saisonalität abzubilden), es braucht ein klares Zielsignal – also die Größe, die vorhergesagt werden soll, verlässlich gemessen – und es braucht dokumentierte Datenherkunft. Fehlende Daten sind kein Ausschlusskriterium: Häufig starten wir mit einer Datenprüfung, deren Ergebnis auch lauten kann, dass Level 2 oder 3 die wirtschaftlichere Lösung ist.

Unsere Daten liegen verteilt und in unterschiedlicher Qualität – geht KI trotzdem?

Ja, das ist der Normalfall. Kaum ein Unternehmen startet mit einer sauberen Datenbasis. Wir beginnen deshalb mit einer Dateninventur: Was liegt wo, in welcher Qualität, wer ist verantwortlich? Daraus ergeben sich Datenmodell und Aufbereitung – häufig der größte Teil eines KI-Projekts. Das Ergebnis trägt weiter als der einzelne Use Case: Die aufbereitete Datenbasis steht danach auch für weitere Anwendungen bereit.

Was unterscheidet einen KI-Agenten von einem Assistenten oder einer Automatisierung?

Ein Assistent beantwortet Fragen, eine Automatisierung arbeitet einen fest verdrahteten Ablauf ab. Ein Agent bekommt ein Ziel, plant die Schritte selbst, nutzt dafür Ihre Systeme und prüft, ob das Ergebnis passt. Das lohnt sich dort, wo Abläufe zu viele Varianten für einen festen Flow haben – etwa bei Anfragen, Angeboten oder Recherchen.

Wie autonom dürfen Agenten handeln?

So autonom, wie Sie es festlegen. Wir definieren gemeinsam Leitplanken: welche Systeme ein Agent nutzen darf, welche Aktionen er selbst ausführt und wann er an einen Menschen eskaliert. Kritische Schritte wie Versand, Buchung oder Freigabe laufen über eine Bestätigung, jede Aktion wird protokolliert. Die Autonomie wächst mit dem Vertrauen – vom Assistenten über das Agenten-Team bis zum System, das über Unternehmensgrenzen hinweg handelt.

Was ist ein Unternehmens-OS?

Eine gemeinsame Plattform, auf der Daten, Agenten und Anwendungen zusammenlaufen, statt als einzelne Tools nebeneinander zu stehen: ein Datenkern als verlässliche Quelle, Sicherheit und Governance für jede KI-Interaktion, eine Agentenschicht, Oberflächen für Menschen und Schnittstellen zu Partnern. Es entsteht Schicht für Schicht aus Ihren Projekten auf Level 3 bis 6 – nicht als Großprojekt am Stück.

Wer betreibt die Lösung nach dem Projekt?

Das entscheiden Sie. Wir liefern Quellcode, Dokumentation und Deployment so, dass Ihr Team übernehmen kann. Alternativ übernehmen wir Betrieb und Weiterentwicklung – bei eigenen Modellen (Level 5) empfehlen wir das für die erste Zeit, weil Modellgüte überwacht und das Modell regelmäßig neu trainiert werden muss.

Welche Branchen profitieren am meisten von KI-Entwicklung?

Grundsätzlich jede Branche mit datengetriebenen Prozessen. Besonders stark sehen wir Ergebnisse im E-Commerce, in der Finanzbranche, im produzierenden Gewerbe, in der Logistik und im Customer Service. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern ob ein klarer, messbarer Use Case vorliegt.